30. August 2025 – Waldbegehung

Letzten Samstag lud die Ortsgemeinde Balgach zur traditionellen Waldbegehung ein – trotz des wechselhaften Wetters folgten über 100 Besucherinnen und Besucher der Einladung.

An drei Posten erfuhren die TeilnehmerInnen viel über Waldbewirtschaftung, Neophythen und Jagd.

In drei Gruppen ging es im Sternmarsch zu den entsprechenden Posten. Der Verein Balger Natur mit Christine Hutter und Edith Dixon, erläuterte anschaulich, die Notwendigkeit der Neophyten-Bekämpfung. Die Gäste erfuhren, wie wichtig der Erhalt der Artenvielfalt ist und was jeder Einzelne dazu beitragen kann.

Am nächten Posten begrüsste die Jagdgesellschaft Balgach mit Obmann Urs Hutter die Teilnehmenden. Sie bekamen Antwort auf die Fragen, wer darf jagen, welche Tiere leben bei uns im Wald. Urs Hutter informierte zudem u.a. über die wichtige Rolle der Jagd im Hinblick auf die Regulierung der Wildbestände. Praktische Beispiele aus dem Revier verdeutlichten, wie eng Jagd, Naturschutz und Forstwirtschaft miteinander verflochten sind.

Am dritten Posten wartete der eindrückliche Holzacker der WHE AG: Revierförster und Betriebsleiter Josef Benz zeigte auf, wie der Wald nachhaltig bewirtschaftet wird. Die WHE AG ist Teil der Rheintal Forst AG, welche die Wälder von fünf Ortsgemeinden bewirtschaftet. Mit dem Hacker produziert die WHE AG Holzschnitzel für Gemeinden, Wärmeverbünde, aber auch für kleinere Objekte. Co2-neutrale Energie aus regionalen Wäldern. Die Besucher staunten nicht schlecht, was der Hacker alles zerkleinert.

Nach der lehrreichen Begehung wartete beim Festplatz eine gemütliche Festwirtschaft. Mit schwungvollen Klängen sorgten die Appenzeller Vorderländer für gute Stimmung. Grossen Anklang fand auch das Freizeitangebot der Pfadi Mittelrheintal, die mit Spielen und Aktivitäten vor allem die jüngeren Gäste begeisterte.

Die Ortsgemeinde zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme und die positive Resonanz. „Die Waldbegehung ist ein wichtiger Anlass, um den Dialog zwischen Bevölkerung, Forst und weiteren Akteuren zu pflegen“, betonte Nicola Eichmann, Ortsgemeindepräsidentin. Am Ende waren sich alle einig: Der Anlass war ein voller Erfolg und hat eindrücklich vor Augen geführt, wie vielfältig und wertvoll der Wald für die Gemeinde ist.