
235 Stimmberechtigte besuchten am Freitag, 20. März die Bürgerversammlung der Ortsgemeinde Balgach in der Mehrzweckhalle Riet. Nach der Begrüssung hielt die Ortspräsidentin Nicola Eichmann einen Rückblick auf die ausgeführten Projekte und verschiedenen Anlässe des letzten Jahres. Dazu gehörten die Sanierung Sonnenhofstrasse, der Einbau des Deckbelages an der Wegenstrasse und als Höhepunkt die gut besuchte Waldbegehung. Der Ausbildungsbeitrag an Jugendliche in Ausbildung wurde wieder mit einem Arbeitseinsatz verknüpft und 34 Jugendliche halfen tatkräftig bei der Neophytenbekämpfung mit.

Die Ortsgemeinde konnte im vergangenen Jahr einen Ertragsüberschuss von CHF 1’338’461.09 verzeichnen. Ohne die Wertberichtigung aus der Neubewertung von Liegenschaften von CHF 1’305’000 weist die Erfolgsrechnung einen Ertragsüberschuss von CHF 33’461.09 aus. Der Ortsverwaltungsrat beantragte der Bürgerschaft in Übereinstimmung mit der Geschäftsprüfungskommission, den Ertragsüberschuss dem Eigenkapital zuzuweisen. Dieser Antrag, wie auch der zum Budget 2026, wurde einstimmig angenommen. Letzteres präsentiert sich ausgeglichen. Es weist einen Aufwandüberschuss von knapp 35’840 Franken aus.
Die Ortspräsidentin stellt einige Projekte näher vor. In nächster Zeit setzt sich der Ortsverwaltungsrat mit dem Thema Bodenverbesserungen in den Landwirtschaftsflächen auseinander. Wolle man die landwirtschaftliche Nutzung der Böden langfristig sicherstellen, seien Massnahmen nötig. Ebenso wurde über die Baumaktion der Balger Natur und das Projekt Weinerlebnis Rheintal informiert, die beide mit einem grosszügigen Beitrag unterstützt werden.
Bei der allgemeinen Umfrage gab die Ortspräsidentin einen Ausblick auf das Jahr 2026 unter dem Motto «Bewährtes fortführen, offen sein für Neues». Erstmals werden die Jubilare mit runden Geburtstagen ab 70 zu einem Mittagessen eingeladen, anstelle des traditionellen Besuchs vor Ostern. Die allgemeine Umfrage wurde nicht genutzt. Dadurch konnte Nicola Eichmann den offiziellen Teil des Abends bereits nach weniger als einer halben Stunde abschliessen und zum gemütlichen Teil überleiten.

Bei einem feinen Nachtessen und komödiantischer Unterhaltung durch Sepp Manser mit seinem Programm «Isch früehner alles besser gse?» klang der Abend in geselliger Runde aus.

